Erfolge beim Bundessichtungsturnier in Backnang

Silber und 2 mal Bronze in der U 15 in Backnang:


Zu einem der stärksten DJB-Sichtungsturniere der Jugend fuhr der Judoclub Hennef mit sieben Nachwuchskämpfern: Hannah Hummel, Lucy-Luna Werry, Zweta Kasaboba, Viktoria Onegow, Noel Gultschuk, Bojan Kasabov und Maximilian Gross.
In Backnang kämpfte die U 15 Judoelite weiblich und männlich um die inoffizielle Deutsche Meisterschaft dieser Altersklasse, denn alles, was bundesweit Rang und Namen hat, geht hier an den Start.
Einen hervorragenden zweiten Platz erzielte Hannah Hummel in der Gewichtsklasse -36 kg bei den Mädchen der U 15. Erst im Finale war die junge Henneferin zu stoppen. Hier unterlag sie der starken Wiesbadenerin Katharina Nguyen. Aber mit der Silbermedaille auf diesem Niveau darf sie mehr als zufrieden sein.
In der gleichen Gewichtsklasse startete Zweta Kasabova. Für sie endete das Turnier nach starken Kämpfen in der Trostrunde, womit zum Schluss ein sehr erwähnenswerter siebter Platz heraus kam.

Lucy-Luna Werry trat in einer der teilnehmerstärksten Gewichtsklasse -52 kg an. Hier musste sie insgesamt fünf mal auf die Matte. Nach einem Auftaktsieg in der Hauptrunde zeigte Lucy-Luna in der Trostrunde dann ihre Willensstärke und besiegte am Ende im kleinen Finale die starke Gegnerin Lena Lenz aus Brühl, um mit der Bronzemedaille verdient auf dem Podest zu stehen.

 Viktoria Onegow bewies in der Gewichtsklasse -44 kg durch zwei tolle Kämpfe, dass sie auf einem guten Weg ist, bevor sie in der Trostrunde dann den neunten Platz erreichen konnte.

 Bei den Männern der U 15 lief für Noel Gultschuk alles wie geschmiert. Der  55 Kilo Judoka konnte bis zum Viertelfinale alle seine Kämpfe problemlos gewinnen, bevor er vom späteren Zweitplatzierten Maxim Miller in die Trostrunde versetzt wurde. Dort bewies er, dass starke Nerven nötig sind, denn im kleinen Finale ging er gegen den Karlsruher Silas Kühner als Sieger von der Matte. Somit gewann Noel unter 36 angetretenen Judokas eine herausragende Bronzemedaille.
 
Bojan Kasabov startete in der gleichen Gewichtsklasse und stand drei mal auf der Matte. Konnte der junge Kämpfer hier sein Können nicht ganz zeigen, hat er aber mit einem gewonnenen Kampf in dieser starken Klasse dennoch viel Erfahrung mitnehmen können, um dies dann bei seinen nächsten Einsätzen abrufen zu können.

Auch Maximilian Gross hatte ein schweres Los. Er startete bis 46 kg und war ebenfalls nach zwei starken Kämpfen nur an Erfahrung reicher geworden.
Aber auf diesem nationalen Niveau haben alle Judokas des JC-Hennef  ihr Bestes gegeben und konnten gut gelaunt ihre Fahrt nach Hause antreten. Heimtrainer Kamen Kasabov kann mit seiner Nachwuchsarbeit sehr zufrieden sein.