Judospezifische Selbstverteidigung

Weiterbildung „Krav Maga“ – israelischer Kontaktkampf

Judo ist eine Sportart, mit der man „bewegt älter werden kann“, denn es bietet Angebote für jede Alters- und Interessengruppe: Breitensport, Freizeitgestaltung, Leistungssport, Wettkampf, Fitnesstraining, Kata (Technikperfektion), Kampfrichterwesen und vieles mehr.

Um diesen breit gefächerten Interessenlagen Rechnung zu tragen, nehmen die Trainer des JC Hennef regelmäßig an unterschiedlichsten Weiterbildungen teil. Die Qualifikationen der Trainer sind ein hohes Gut und wichtiges Qualitätsmerkmal für den Verein.

Für einen Kampfsport, dessen Ursprünge aber in die in der Kampfkunst der alten Samurai, dem Ju-Jutsu, zu suchen sind, ist eine Facette des Trainings aber immer auch Selbstbehauptung und Selbstverteidigung sowie Gewaltprävention.

Um auch auf diesem Feld qualifiziertes Training anbieten zu können, hat Jonas Schulze ergänzend zu seiner Trainer C-Ausbildung mehrere Weiterbildungen zur judospezifischen Selbstverteidigung besucht, zuletzt ein Seminar zum israelischen Kontaktkampf „Krav Maga“. Dabei ging es nicht nur darum, technische Anleihen aus dem Krav Maga für das Judotraining zu nehmen, sondern insbesondere gemeinsame Grundprinzipien zu untersuchen und zur Anwendung zu bringen, zum Beispiel den besten Einsatz der vorhandenen Kräfte, Konzentration aller Kräfte auf einen Punkt und Ausnutzen der Bewegung des Gegners.

Vor allem geht es beim Judo-Training aber auch darum, sich mit Freude zu bewegen, Verhaltensregeln in der Gruppe zu erlernen, faires Kämpfen nach Regeln zu erfahren, die motorische und koordinative Leistungsfähigkeit zu erhöhen sowie Körpererfahrung und den Erwerb sozialer Kompetenzen zu ermöglichen.